ift Consulting
ReferenzenAktuelles & Insights

Tourismustag im Rheinischen Revier: Vom Strategiekonzept zur Umsetzung

Auftakt zur neuen Projektphase im Rheinischen Revier 2026 bis 2029. Erfolgreiches Jahresauftakttreffen mit rund 100 Akteurinnen und Akteuren aus dem Rheinischen Revier auf Burg Abbendorf in Hambach. Einblicke zu Beteiligungsmöglichkeiten, Entwicklung DMO, Bedeutung touristische Kennzahlen, aktuelle Entwicklung und Pläne im Bereich Indeland.

Nach der erfolgreichen Vorstellung des Strategiekonzepts zur Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier im Februar 2025 wird die Umsetzung weiter vorangetrieben: Beim Jahresauftakt zur Tourismusentwicklung im Rheinisches Revier kamen jetzt rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Kreisen, Kommunen, Tourismusorganisationen, Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen. Auf Burg Obbendorf in Niederzier diskutierten sie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung und erörterten wie touristische Kennzahlen die gemeinsamen Erfolge in Zukunft messbar machen.

Im Mittelpunkt standen dabei aktuelle Informationen zu Förderprojekten sowie praxisnahe Einblicke in die touristische Entwicklung der Region. So gab Christian Rast von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH Einblicke in die Entwicklung des Indesees als zukünftige Freizeitlandschaft, wo bis 2035 erste Strände entstehen werden.

Der Jahresauftakt war zugleich Start des neuen Förderprojektes zur Entwicklung von Freizeit und Tourismus im Strukturwandel. Ziel ist es, die touristische Entwicklung der Region bis 2029 strategisch zu gestalten und konkret weiterzuentwickeln. Dies erfolgt vor dem Hintergrund des tiefgreifenden wirtschaftlichen und landschaftlichen Wandels im Rheinischen Revier, der sich aktuell unter anderem im Spatenstich für die Microsoft-Rechenzentren sowie dem Start des Baus der Rheinwasser-Pipeline zur Flutung von zwei der drei großen Tagebaue zeigt.

Geplant sind insbesondere drei Tourismustage sowie zahlreiche Workshops, die die Vernetzung und Kooperation der regionalen Akteurinnen und Akteure stärken sollen.

Ein zentraler Baustein des Projektes ist der Aufbau einer gemeinsam getragenen Destinations-Management-Organisation (DMO), die Aufgaben im touristischen Marketing, in der Angebots- und Destinationsentwicklung sowie im Netzwerkmanagement übernimmt.

Als zentrales Steuerungsgremium fungiert weiterhin das Kompetenznetzwerk, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus der gesamten Strukturwandelregion zwischen Eifel und Mönchengladbach, Aachen und Brühl zusammenarbeiten. Es dient als übergeordnete Plattform, um touristische Projekte und Maßnahmen voranzutreiben, den fachlichen Austausch zu stärken und gemeinsame Entwicklungsschritte im Strukturwandel zu koordinieren.

Die Veranstaltung verdeutlichte, dass Freizeit und Tourismus im Rheinischen Revier zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels leistet er einen wichtigen Beitrag als Impulsgeber für neue Freizeitangebote, zur Stärkung der Lebensqualität, zur nachhaltigen Regionalentwicklung, zur Ausbildung regionaler Identität, zur positiven Wahrnehmung des Rheinischen Reviers nach außen und als weicher Standortfaktor.

Die fachliche Begleitung des Projektes bis Anfang 2029 übernimmt die ift Freizeit- und Tourismusberatung. Im Bereich Daten und Wirtschaftsfaktor Tourismus unterstützt dwif.

Das Rheinische Revier ist die größte Transformationsregion Europas.

Hintergrund:

Mit dem geplanten Ausstieg aus der Braunkohleförderung bis 2030 steht das Rheinische Revier vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Ziel ist es, die Region zukunftssicher aufzustellen – wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch. Der Tourismus soll dabei als wachstumsstarke Branche zur Lebensqualität und Wertschöpfung in der Region beitragen.

Das von der ift GmbH zusammen mit zahlreichen Akteuren aus dem Rheinischen Revier gemeinsam erarbeitete Strategiekonzept zeigt konkrete Wege auf, wie der Raum zwischen Aachen und Köln, Mönchengladbach und Eifel, zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Tourismusregion werden kann.

Das Konzept definiert Ziele, Profilthemen und Zielgruppen und bündelt Maßnahmen in Bereichen wie Infrastruktur, Mobilität, Angebotsentwicklung und Organisation – differenziert nach Kerngebiet und Gesamtraum. Es schafft damit eine gemeinsame Grundlage für die touristische Entwicklung der Region im Wandel.

Weiterlesen

Dezember 2025

Spezialwissen

Dezember 2025

Spezialwissen

Katja Stefanis

Prokuristin / Senior Consultant