In der Machbarkeitsstudie Biosphäre 2.0 und Natur Campus Potsdam – gemeinsam mit Montenius Consult und Jost Rossel Gastronomieberatung – wurde das im Rahmen eines Design-Thinking Prozesses unter Bürgerbeteiligung entstandene Destinationskonzept abgerundet und mit Ergänzungsangeboten aus Gastronomie und Beherbergung untersetzt.
Außerdem wurde eine vertiefende Besucherpotenzialanalyse, die Prüfung der wirtschaftlichen Machbarkeit und ein Finanzierungsmodell sowie Überlegungen zu einem künftigen Betreibermodell erarbeitet. Wichtiger Ansatzpunkt war dabei auch die künftig noch deutlich engere inhaltliche, räumliche, aber auch organisatorische Verbindung von Biosphäre und Volkspark Potsdam.
Der Betrieb der neuen Biosphäre 2.0 mit überregionaler Strahlkraft wird auch künftig bedeutende jährliche Zuschüsse erfordern. Um die Zuschüsse für dieses wichtige touristische, Bildungs- und Freizeitangebot für die Stadt (auch im Rahmen der allgemeinen Daseinsvorsorge) handhabbar zu halten, wurden zum einen im Rahmen der Machbarkeitsstudie die Möglichkeiten einer Förderung ausgelotet sowie zum anderen Empfehlungen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit entwickelt.
Im Rahmen der sich an die Machbarkeitsstudie anschließenden vertiefenden Studie zu den touristischen Effekten der Biosphäre 2.0 für die Landeshauptstadt Potsdam und das Land Brandenburg (2022) wurden die quantitativen regionalwirtschaftlichen und qualitativen Effekte der Realisierung der Biosphäre eruiert und erläutert. Die Studie wird aktuell zur Akquisition von Fördermitteln verwendet. Dabei wurde die nationale Bedeutung der Biosphäre als eine der TOP3 Besucherattraktionen zum Thema Klima und Klimawandel mit jährlich rund 200.000 Besuchern betont. Die Biosphäre ist eines der wichtigsten und besucherstärksten Schlechtwetterangebote in der Landeshauptstadt Potsdam und im gesamten Land Brandenburg. Im Rahmen der Studie wurden auch Unterstützungsschreiben maßgeblicher Tourismusorganisationen gewonnen sowie zentrale Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Potsdam zum Thema Klimawandel, Klimafolgen, Nachhaltigkeit und Biodiversität eingebunden.