Lauchhammer blickt auf 300 Jahre Industriegeschichte zurück. Mit dem Kunstgussmuseum und den Biotürmen verfügt die Stadt über zwei einzigartige industriekulturelle Standorte, die bislang nur eingeschränkt touristisch genutzt werden. Fehlende Infrastruktur, geringe Besucherzahlen und eine schwache Vernetzung erschweren die Positionierung. Gleichzeitig bietet der Strukturwandel Chancen, die Standorte als identitätsstiftende Orte und Impulsgeber für Tourismus und Stadtentwicklung neu zu denken.
ift hat die Konzeptstudie In Zusammenarbeit mit Jasinski.Architektur.Studio, Cottbus und Runze + Casper Werbeagentur GmbH Berlin entwickelt und dabei die touristische Inwertsetzung beider Standorte in den Mittelpunkt gestellt. Wir haben die Markt- und Standortanalyse durchgeführt, Zielgruppen definiert und Besuchspotenziale ermittelt. Darauf aufbauend wurden tragfähige Nutzungskonzepte für das Kunstguss-Cluster und die Biotürme entwickelt – inklusive Ideen für neue Erlebnisangebote, Veranstaltungen und digitale Lösungen. Ergänzend erarbeiteten wir ein Marketing- und Vernetzungskonzept sowie Ansätze für Betreibermodelle und Wirtschaftlichkeit.
Die Stadt Lauchhammer verfügt nun über eine klare strategische Grundlage für die Entwicklung ihrer industriekulturellen Highlights. Dazu gehören Standortkonzepte mit konkreten Maßnahmen, Investitionsrahmen und Vermarktungsansätzen, die sowohl die kulturelle Bedeutung als auch die Freizeit- und Eventpotenziale berücksichtigen. Die Konzepte schaffen Perspektiven für mehr Besucher, höhere Wertschöpfung und eine stärkere Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt.
Dieses Projekt zeigt: Mit unserer Expertise in Tourismus- und Standortentwicklung schaffen wir belastbare Grundlagen für die erfolgreiche Transformation von Industriekultur-Standorten. Wir verbinden Analysen mit kreativen Konzepten und wirtschaftlicher Machbarkeit – für Angebote, die Gäste begeistern, die Region stärken und Kommunen neue Zukunftsperspektiven eröffnen