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Förderantrag für Regionales Wirtschaftsförderprogramm (RWP)

Einbindung Sonsbeck in das überregionale Radwegenetz, inkl. Bau eines Aussichtsturms als Ankerattraktion. Dazu Erstellung eines Tourismuskonzeptes für die Gemeinde, Entwicklung einer Projektskizze als Basis für den Förderantrag, Begleitberatung und Erstellung Förderantrag.

Auftraggeber

Gemeinde Sonsbeck

Projektzeitraum

2017 - 2022

Leitgedanke: Regionales Potenzial heben, Projekte ermöglichen, Identität sichtbar machen.

Der Aussichtsturm in der Sonsbecker Schweiz ist eines der zentralen Projekte des Tourismuskonzepts, das ift gemeinsam mit vielen lokalen Akteurinnen und Akteuren schon 2018 entwickelt hat. Die Region besitzt mit ihren Höhenzügen, Weitblicken und kulturhistorischen Orten ein außergewöhnliches Naturerlebnis. Jedoch war der alte Aussichtsturm aus den 1980er Jahren nicht mehr standsicher und musste 2020 abgerissen werden. Der Neubau wurde zu einem Schlüsselprojekt, das für die Gemeinde sowohl touristisch als auch identitätsstiftend große Bedeutung hat.

ift begleitete Sonsbeck durch alle Phasen der Projektentwicklung: von der konzeptionellen Planung über die Ausarbeitung der Maßnahme im Tourismuskonzept bis hin zur erfolgreichen Fördermittelakquise im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms NRW. Mit dem 26 Meter hohen Neubau auf dem Dürsberg entstand ein markantes Wahrzeichen, das Gästen wie Einheimischen neue Perspektiven auf Landschaft und Geschichte eröffnet. Unterstützt wurde die Umsetzung außerdem durch eine abgestimmte Einbindung in Wander- und Radangebote – darunter die NiederrheinRoute sowie die neue Römische Wasserquellen-Schleife als Anschluss an die Römer-Lippe-Route.

Parallel konnten ergänzende Natur- und Infrastrukturangebote entwickelt werden, etwa ein Naturerlebnispfad und weitere Wegebausteine, die die Sonsbecker Schweiz als naturnahes Ausflugsziel stärken. Der Turm konnte Ende 2021 fertiggestellt werden; seine offizielle Einweihung durch NRW-Umweltminister Oliver Krischer und Bürgermeisterin Nadine Bogedain erfolgte pandemiebedingt im Jahr 2023.

Dieses Projekt zeigt, wie ift Ideen in konkrete Projekte übersetzt und Kommunen sicher durch komplexe Förder- und Umsetzungsprozesse führt. ift verbindet konzeptionelle Stärke mit praktischer Erfahrung und schafft so Voraussetzungen dafür, dass Orte ihre Potenziale heben, Infrastruktur entwickeln und erlebbare Identität schaffen können.